RTV 1879 Basel

Advertisement
Die U17 der Titans unterliegen in Bern PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Michael Gerbl   
Donnerstag, 4. März 2010

Im Spitzenkampf (2. gegen 3.) haben die Titans beim Gastspiel in Bern deutlich und verdient mit 32  : 23 verloren.

Nach zuletzt 2 Niederlagen in Folge merkte man den Bernern an, dass es für sie schon „ um die Wurst“ ging.  Entschlossen und voller Siegeswillen präsentierten sie sich von Beginn an. Schnell gingen  sie mit 7  :  1 in Führung und es dauerte geschlagene 20 Minuten bis unsere Jungs 3 Tore erzielt hatten.  In Worten: DREI.!!!!

Zur  Halbzeit lagen sie schließlich mit 11 Toren (18  :  7) hinten und das Spiel war fast gelaufen.

 

Woran lag es? Lag es daran, dass die Titans noch nie ein gutes Spiel unter der Woche gezeigt hatten?  Lag es daran, dass die Berner die besseren Spieler waren? Lag es daran, dass Dario den Spielern keine Anweisungen gegeben hat, wie sie mit der offenen Abwehr umzugehen haben?

 

Nichts von alledem trifft zu. Es fehlte einfach an der richtigen Einstellung zu diesem Spiel.  Handball ist ein Bewegungs- und Laufsport, das heisst auch Bewegen ohne Ball im Angriff und Bewegen in der Abwehr.

 Es kann nicht sein, das einige Spieler ihre Bemühungen ein Tor zu erzielen  quasi einstellen, nur weil die ersten 1-2 Würfe daneben gingen. Wo war das Selbstbewusstsein der Titans? Sie können doch richtig gut Handball spielen, sonst wären sie nicht auf dem zweiten Platz in der Tabelle.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam ein Fünkchen Hoffnung auf, als der Rückstand um drei Tore verkürzt werden konnte, aber eine frühe taktische Auszeit der Berner führte dazu ,dass dieses Fünkchen sofort wieder erstickt wurde.

 

Der einzige bei dem man wirklich den Eindruck hatte, dass er sich gegen die drohende Niederlage stemmte war Maxi. Ihm gelang auch nicht alles, aber er probierte es immer wieder und schaffte es mit Einzelleistungen fast die Hälfte der geworfenen Tore der Titans zu erzielen.

 

Es gilt jetzt dieses Spiel zu analysieren und danach abzuhaken, aktiv im Training dabei zu sein und die dort erarbeiteten Inhalte zu verinnerlichen und mit Selbstbewusstsein und Vertrauen in die eigene Stärke in die kommenden Spiele gehen.

 

Was jetzt noch kommt, sind 5 Endspiele. Die Titans haben das Potential alle zu gewinnen.

Sie müssen es nur wollen, dann klappt das auch

 
< Zurück   Weiter >