Der RTV 1879 Basel bleibt auch im zweiten Saisonspiel ohne Punkte. Die Basler unterliegen GC Amicitia Zürich in einer defensiv geprägten Partie mit 29:35 (15:16).
Trotz starkem kämpferischem Einsatz findet der RTV offensiv zu selten Lösungen und verpasst es, aus einer guten Startphase Kapital zu schlagen.
Zäher Beginn mit vielen Unterbrüchen
Die Partie startet hektisch: Bereits in der ersten Minute kassiert Vögtli eine Zeitstrafe, kurz darauf gleicht Galovic per Siebenmeter aus. Beide Teams leisten sich technische Fehler, die den Rhythmus früh brechen.
Basel zwar kommt zu guten Abschlüssen, doch GC bleibt insbesondere über Ehrig und Birgisson konstant gefährlich. Nach knapp zehn Minuten steht es 7:4 für den RTV – die beste Phase der Basler. Die Abwehr arbeitet kompakt, Guardia pariert einen Siebenmeter, und im Angriff entstehen klare Chancen über den Rückraum.
Verpasster Ausbau der Führung
Nach rund zehn Minuten verliert der RTV offensiv den Faden: Zahlreiche technische Fehler, ein vergebener Siebenmeter und ein zunehmend stabiler Zürcher Block sind die Folge.
GC nutzt die Basler Fehler konsequent und dreht die Partie Schritt für Schritt. Die Gastgeber bleiben zwar defensiv präsent, doch im Angriff fehlt die Durchschlagskraft und Präzision. Zur Pause liegt der RTV knapp zurück – ein Spiel, das völlig offen ist, aber bereits zeigt, dass die Offensive heute nicht mehr ins Rollen kommt.
Starker Goalie – aber zu wenig Tore
Nach dem Seitenwechsel bleibt der RTV-Goalie das stärkste Element. Doch offensiv bleibt es schwierig: Schwarzweiss erspielt sich zwar Chancen, doch die Wurfquote sinkt weiter. GC verteidigt clever, provoziert Fehler und nutzt die Gegenstösse effizient. Nach rund zehn Minuten in der zweiten Halbzeit folgt die entscheidende Phase. GC kann stetig erhöhen, während der RTV weitere Angriffe ungenutzt lässt. Die Zürcher spielen die Schlussminuten routiniert herunter und sichern sich den Auswärtssieg.
Auch im zweiten Spiel bleibt der RTV Basel hinter den Erwartungen zurück. Das Potenzial für mehr Durchschlagskraft in der Offensive und Stabilität in der Defensive ist vorhanden.
Lange Durchatmen kann der RTV nicht: Bereits am Mittwoch gastiert man beim BSV Bern und am kommenden Samstag spielt man erneut zuhause gegen den HSC Suhr-Aarau.
